Unsere Reise ist erst einmal beendet und wir sind wieder in Grumbach anzutreffen.

Wir begannen unsere Reise gemeinsam mit Mauli, Nessi und Jonas aus Leipzig.

Im Oktober 2008 starteten Maulis im Uhrzeigersin um Afrika und wir entgegen des Uhrzeigers. Begegnet sind wir uns in Ghana und verbrachten einige Zeit miteinander.

Folgendes Buch ist unter Maulis Handschrift entstanden

"Afrika im Uhrzeigersinn. Tagebuch einer Umrundung des schwarzen Kontinents."

Wer Lust hat Maulis Reise und teilweiser unsere zu verfolgen, kann sich gern dem Lesevergnuegen hingeben und unter

www.tmaul.de

oder direkt über Amazon oder andere online-Buchhändler das Buch erwerben.

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Nach unserem Meeraufenthalt in Peponi, fahren wir ueber die Usambaraberge. Auf der Irentefarm koennen wir uns  den kulinarischen Genuessen von Schwarzbrot, Kaese und Marmelade hingeben.

Eine Norwegerin und ein Suedafrikaner leiten hier ein kirchliches Projekt, mit der Moeglichkeit zu Campen.

Unser Weg führt uns weiter zum Kilimanjaro, der sich aber leider nur wolkenverhangen zeigt.

Von Arusha aus geht’s zur Grenze nach Kenia.

Kenia begruesst uns als erstes mit Strassengebuehren von 40 Euro pro Monat. Nach den ersten Kilometern wissen wir warum, die Strasse muss wohl erst noch gebaut werden. Wir weichen wieder mal dem Asphalt aus.

Dafuer zeigt der Kilimanjaro noch einmal ganz kurz den Gipfel und wir machen noch ein paar Fotos.

Fuer die Strecke nach Nairobi brauchen wir laenger als geplant und wir erreichen kurz vor Einbruch der Dunkelheit Jungel Junction.

Jungel Junktion ist wieder mal ein typischer Treffpunkt fuer Afrikafahrer. Chris aus Deutschland hat vor 10 Jahren hier angefangen eine Art Back Packers, mit Camp und Werkstatt aufzubauen.

Meist sind die Zimmer ausgebucht und die Wiese steht voll mit Autos von Afrikareisenden.

Wie geplant konnten wir hier auch Masa aus Japan wieder treffen. Seit 9 Monaten kreuzen sich nun schon unsere Wege in Afrika.

 

Gemeinsam haben wir  wieder deutsche und japanische Gerichte gekocht, dank der guten Kuechenausruestung auf dem Camp war es moeglich.

Wir haben das hoch angepriesene Nationalmuseum Nairobis besucht und uns danach im traditionsreichen   Norfolkhotel  bei Kaffee und Bier niedergelassen.

In Nairobi regnet es oft und am Abend sind meist nicht mehr als 17 Grad.

Einige Tage steht die Camperwiese regelrecht unter Wasser und wir erreichen unser Zelt nur mit nassen Fuessen.

 

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Wir waren einen Monat in Malawi, es war wirklich sehr schön in diesem Land.

Es gibt den riesigen Malawisee und eine erstaunliche Bergwelt über 2000 Meter hoch.

Die Temperaturen gehen von 5 Grad bis 33 Grad, was man in diesem kleinen Land kaum erwartet.

Jetzt sind wir in Tansania und lassen es uns wieder mal am Meer gut gehen.

Als nächstes werden wir den Kilimanjaro ansteuern.

Gruesse von Steffen und Steffi

 

Wir haben in Mozambique noch mal den Japaner getroffen, mit dem wir durch Angola sind.

Er war auf dem Weg nach Madagaska, leider nicht unsere Richtung aber wir haben uns fuer April/Mai mit ihm in Kenia verabredet.

Zur Zeit sind wir am Malawisee und hoffen auf keine Seeungeheuer wie bei Maulis.

Die Temperaturen sind nicht mehr so erdrueckend wie in Mozambique, es laesst sich gut aushalten.

 

Viele Gruesse an alle von Steffen und Steffi

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Wir wuenschen  allen noch ein gesundes neues Jahr.

Am 17.12.09 reisen wir in Mozambique ein, die Grenzformalitaeten gehen fuer afrikanische Verhaeltnisse recht schnell. Das Visa erhaelt man aber nur fuer einen Monat und kostet 17 Euro plus einer Autoversicherung fuer 15 Euro.

Wir reisen nach Maputo ins Fatima, wo wir campen koennen und treffen doch nicht etwa 2 Leute aus der Umgebung von Wilsdruff.

Danach geht’s weiter Richtung Norden und wir verbringen Weihnachten direkt am Strand, mit Weihnachtsbaum bei 32 Grad.

Zum Jahreswechsel sind wir  mittelst im Wald weit ab von der Kueste und sind die einzigen  Gaeste in der Lodge.

Nun geht’s zum Weltkulturerbe, die Ilha Mozambique, welche mit einer Bruecke dem Festland verbunden ist.

Vor der Bruecke  koennen wir campen und haben eine super Aussicht auf die Insel.

Die Insel scheint eher dem Verfall preisgegeben, als unter dem Weltkulturerbe zu stehen.

Ein wenig Farbe fuer die historischen Gebaeude und Toiletten fuer die ca. 4000 Einwohner waeren angebracht, denn bei Ebbe verwandelt sich das Gelaende in eine riesige Toilette. Baden schien uns unmoeglich, bei so vielen Menschen kann die Flut das kaum bereinigen.

In den naechsten Tagen werden wir nach Malawi weiter reisen und uns der Bilharziose im Malawisee stellen.

 

 

Am 03.11.09 um 11.30 Uhr erreichen wir nach 35.564 km durch Afrika den suedlichsten Punkt unserer Reise, Kap Agulhas.

 

 

 

Wir fahren ueber Swellendamm, was wieder sehr an Oestreich erinnert nach Mosel Bay, Knysna zum Tsitiskamma NP,

wo Aline den Sprung wagte.

Bei unserem Stop in Hamburg koennen wir bei Diets uebernachten und Steffen hat jemanden zum Angeln.

Fuer das Bild haben wir uns den Hund von Diets ausgeliehen.

Weiter gehts ueber die Transkei, welche uns mit 3 Tage Regen begruesst.

Die Fahrt ueber den Sanipass nach Lesotho ist recht spannend.

In Lesotho erwartet uns dann typisch afrikanisches Wetter.

Nach unserm Aufenthalt im Krueger NP, bereiten wir uns auf die Fahrt nach Mozambique vor.

 

 Im Moment sind wir in Sabie und haben ein Camp mit Interent. Das ist seit Spanien das erste mal wieder so moeglich.

Denn auch in Suedafrika ist es fuer uns mit dem Interent nicht so einfach gewesen und daher auch immer schwierig in den Blog zu schreiben.

Erstaunlicherweise war es im Kongo/Brazaville mit Internet und Telefonverbindung am schnellsten und preiswertesten, gerade in dem Land wo sich die meisten Europaeer nur Wildnes vorstellen.

 

Wir wuenschen euch allen ein schoenes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Steffen und Steffi

 

 

 

 

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Am 25.10.09 genau um 15.25 Uhr erreichen wir das Kap der Guten Hoffnung. Leider ist es nicht möglich zu fotografieren, denn das Kap wird von unzähligen Touristen belagert. Beim zweiten  Anlauf ist es nicht besser. So beschließen wir am dritten Tag 6.00 aufzustehen, um als erste am Kap zu sein. Wir haben dann tatsächlich 20 Minuten für uns allein, um das folgende Bild zu schießen.

 

 

 

Den wirklich südlichsten Punkt mit Kap Agulhas werden wir in den nächsten Tagen erreichen.

Zur Zeit testen wir uns in Stellenbosch durch den südafrikanischen Wein.     

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Es ist kaum zu glauben, wir sind tatsächlich 3 Monate in Namibia geblieben und die Zeit ist nur so verflogen.

Von Opuwe sind wir geradewegs nach Windhoek gefahren, um sicherheitshalber das Auto von einem Fachmann durchsehen zu lassen. Steffen hatte schon mal eine Fehlerliste zusammen gestellt, welche der Werkstattmeister (er war wohl so alt wie der erste Landy) alle prompt gefunden hat. Dies war ein gutes Zeichen, dass wir wieder in der Zivilisation angekommen sind.

Für die Reparaturen die Steffen selbst erledigen konnte, haben wir uns ein Camp mit Hebebühne gesucht.

Im Trans Kalahari Inn war dies möglich, nur leider gibt es da immer wieder mal Sicherheitsprobleme. Zum Glück waren wir davon nicht betroffen, dafür hatten wir das Problem mit dem Chef. Andere Afrikareisende kennen glaube auch dieses Problem und wissen von was wir reden, also falsche Nase, falsches Auto oder was auch immer.

Einige Reparaturen am Auto konnte Steffen nicht selber erledigen und wir brauchten eine Werkstatt, da Namibia nicht wirklich Afrika ist benötigt man auch hier wie in Europa einen Termin. Diesen bekommt man nicht etwa für die nächsten Tage, nein warten ist angesagt. Der erste Termin ging nach einer Woche und der zweite dann nach 4 Wochen.

Selbiges Problem gibt es auch bei den Arztterminen. Steffen hatte seit Ghana immer wieder mal Zahnschmerzen, welche sich aber zum Glück mit Schmerzmitteln bis Namibia unterdrücken ließen.

Bis wir dann endlich alle Termine abgearbeitet hatten, war es höchste Zeit die Tour für unsere Freunde  vorzubereiten.

 

Wir testen einige Camps und Lodgen, dafür nehmen wir uns fast 4 Wochen Zeit, um die 2 Wochentour so reibungslos wie möglich zu gestallten.

Am Tag vor der Ankunft unsere Freunde geht es noch einmal auf zum Großeinkauf, um mehr Zeit für die angenehmeren Dinge im Urlaub zu haben.

Unsere Runde geht über den Wasserberg,  Etosha National Park

, Fingerklipp und Twyfelfontein. Danach wählen wir nicht den Weg über Springbockgate zur Skeleton Coast, sondern eine off-roadstrecke über den Doros und Messum Crater. Diese recht abenteuerliche Strecke bescherte uns 2 Übernachtungen in  der Natur, ab von der Zivilisation.

 

                                                          

Danach ging es über Skeleton Coast

nach Henties Bay, Swakopmund und in die Namib auf Düne 7 zur Quadbike Tours.

Ein beeindruckendes Erlebnis ist der Sonnenuntergang an der Spitzkoppe (das Matterhorn Afrikas).

Auf dem Rückweg Richtung  Windhoek legen wir auf Düsternbrook und der Immanuel Lodge noch einen Stopp ein.

In Windhoek übernachten wir im berühmten Pack Packer Chamäleon und drehen noch eine Runde in Katutura.

Die Zeit verging leider wie im Flug und es hieß Abschied nehmen.

 

Nun sind auch unsere Tage in Namibia  gezählt, spätestens am 19.10.09 müssen wir das Land verlassen.

Wir fahren nach Süden und begeben uns noch mal zu einem Abstecher nach Lüderitz. Wir immer ist es da furchtbar windig und eiskalt.

Bei einem Zwischenstopp in Aus müssen wir feststellen, das es den gewohnten grässlichen Hamburger im Bahnhofshotel nicht mehr gibt. Das Hotel ist 2007 renoviert worden und das Restaurant hat sich zu einer Art Gourmet entwickelt.

Dann geht es weiter über Rosh Pinah, Richtersveld und an den Oranjefluß.

Am 16. 10.09 überqueren wir die Grenze nach Südafrika, welche in 10 Minuten erledigt ist.

Im Namakwaland sind leider die Blumen gerade am verblühen und wir fahren weiter Richtung Kappstadt.

 

Es grüßen euch Steffen und Steffi

 

 

 

 

 

 

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Wir nehmen auf anraten der Vietnamesen schon die Fähre am 10.07.09, denn ab 11.07.09 soll in Brazzaville  wegen der Wahl nichts mehr gehen.

Pünktlich 8.00 Uhr stehen wir am Hafentor, um  als erstes die Hafengebühr  von ca. 15€ zu bezahlen.

Danach geht’s schleppend voran, erst Polizei, dann 2,5 Stunde später Carnet abstempeln  und gegen 11.30 Uhr sehen wir mal kurz unsere Tickets und die Zusage wir kommen 12.00 Uhr mit der Fähre weg. Urplötzlich aufgeregtes Händefuchteln und wir sollen jetzt ganz schnell auf die Fähre fahren.

Während des Abladevorgangs müssen wir mit unserem Defender zwischen den Leuten und Karren durch um an das andere Ende der Fähre zu gelangen. Von Seiten des  Einweispersonals wird wenig Rücksicht auf die noch auszuladenden Waren genommen.

Wir hörten schon viel von dieser Fähre und wenig Gutes, nach 9 Monaten Afrika kann man viel verschmerzen aber die Fähre nach einem Flug direkt von Deutschland zu nehmen wäre wohl ein Kultur und Menschenrechtschock.

Die meisten Passagiere sind gehbehindert, blind oder was man sich noch so für Behinderungen vorstellen kann. Denn für sie ist die Fähre kostenlos und somit werden sie für den Transport der Waren eingesetzt. Die Rollstuhlfahrer sind bis oben hin mit allem möglichen beladen und offensichtlich darf jeder  eine Begleitperson haben, diese schiebt dann das Gefährt mit dem Behinderten auf die Fähre. Die Blinden bilden eine Reihe, vorweg ein Sehender und jeder mit einem Großen Gepäckstück versehen.

Zum Glück durften wir gemeinsam im Auto sitzen bleiben, eigentlich muß der Beifahrer aussteigen und zu Fuß zwischen all dem Chaos auf die Fähre gehen.

Es war fast nicht zu glauben aber die Fähre startet  tatsächlich 12.00 Uhr und 20 Minuten später geht das Abladen in Kinshasa los.

Wir müssen mit dem Auto stehen bleiben und alle schon beschriebenen Behinderten und einige auffällige Jugendliche müssen sich  an unserem Auto vorbeizwängen.

Eine Art Aufsichtspersonal  „koordiniert“ den Abladevorgang mit dem Gummiknüppel oder was ähnlichen, vor allem bei den Jugendlichen.

Dann werden unsere Pässe eingesammelt und in einem Büro prüft einer das Weitereisevisa. Wir kommen mit unserem Zambiaschreiben ohne Probleme durch.

Dann rennt einer mit den Pässen weg ein andere geht mit mir zum Carnet abstempeln. Bevor ich einschreiten konnte war der Stempel auf der falschen Seite des Carnets. Nach langer Diskussion bekommen wir doch noch einen neuen Stempel und der Mann mit unseren Pässen taucht tatsächlich auch wieder auf.

Nun kommt die Abzocke Nr. 1, der Hygieneposten,  welcher unser Auto desinfizieren soll. Kaum jemand kommt um die Bezahlung, mit mindestens  40 $ ist man dabei, in unserem Fall waren es dann 60$, mangels Sprachkenntnissen war ich wohl in einer recht schlechten Verhandlungsposition. Die Neuseeländerin Peggy kam mir noch zu Hilfe, sie konnte mich zwar aus der Diskussion retten aber den Preis konnte sie auch nicht drücken.

Gegen 15.00 hatten wir es wirklich geschafft und konnten zur Protestantischen Mission fahren.

 

Am nächsten Tag wollten wir sofort nach Matadi, denn wir brauchen noch immer das Angolvisa.

Am Straßenrand treffen wir wieder Mike aus GB und Masa aus Japan. Sie berichten uns, die Station in Matadi ist geschlossen und am Montag kann man das Visa in Kinshasa beantragen.

Es ist Sonnabend uns so beschließen wir mit zu den beiden in eine andere Mission zu gehen.

 

Montag stehen wir im feinsten Outfit vor der Botschaft. Masa hat die Sache im Griff und wir folgen ihm auf Schritt und Tritt. Wir werden aber noch zur deutschen Botschaft verwiesen.

Diese stellt uns für schlappe 40€ ein Schreiben aus, welches ich auch noch selber diktieren mußte, zu dieser Abzocke fällt einem nichts mehr ein.

Wir schaffen es bis 12.00 Uhr zurück zur Botschaft Angolas und man sagt uns wir können mit dem Japaner morgen das Visa abholen. Also Dienstag alle schon mal Weiterreise fertig, stehen wir wieder vor der Botschaft. Es heißt um 10.00 Uhr kommt in einer Stunde wieder, dass selbe 12.00 Uhr, 13.00 Uhr und 14.00 Uhr passiert das Wunder. Der Japaner und ich dürfen rein und gegen eine Gebühr von 35$ haben wir ein 5 Tagevisum. Wer das Problem mit Angola kennt weiß, dass dies einem Wunder gleich kommt.

Wir beschließen am nächsten Tag los zu fahren. Masa kocht für alle abends noch ein wunderbares Essen und so können wir uns gestärkt auf den Weg durch Angola machen.

 

Wir schaffen es wirklich in 5 Tagen, gesehen haben wir von Angola nur die schlechten Straßen ansonsten nicht wirklich was. Abends waren wir froh, wenn wir einen Platz hatten und sind nach dem Essen alle ins Zelt gefallen.

Hinterlassenschaften vom Krieg

Zwei Gegensätze in Angola

 

Am 5 Tag reisen wir in Namibia ein. Leider ist es schon dunkel aber wir finden das Hipocamp in Ruacana  und machen den Sekt auf. Die nächten Tage machen wir nichts und erholen uns erst mal von allem.

Zurzeit stehen wir in Opuwe der Himbahaupstadt und bringen unser Auto wieder auf Vordermann,  Masa und Mikel ihre Motoräder.

   

 

1 2 3 4  vor»